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Auch Schulen stehen auf der Liste der braunen Terrorzelle

DÜSSELDORF. Auf der Liste, die auf einem USB-Stick in der ausgebrannten Wohnung der rechtsextremen Terrorzelle in Zwickau gefunden wurde, sind offenbar auch Adressen von Schulen gespeichert. Dies berichtet die „Rheinische Post“.

Die Liste soll rund 10.000 Namen und Adressen einzelner Personen und Institutionen umfassen, die von den rechtsextremen Mördern als Nazi-Gegner eingestuft worden waren. Die Betroffenen wurden dem Bericht zufolge von der Polizei informiert – darunter auch Schulen aus dem niederrheinischen Moers. Die Polizei hält die Liste der „Rheinischen Post“ zufolge unter Verschluss. Die Bedeutung der Datensammlung sei völlig unklar, heißt es. Anhaltspunkte für konkrete Anschlagspläne gebe es nicht. Angeblich handelt es sich um eher wirre und teils veraltete Informationen, die die Terroristen aus dem Internet zusammengestellt hatten.

Zum Bericht: „Schmier-Aktionen: Neonazis nehmen offenbar verstärkt Schulen ins Visier“

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