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„Positive Pädagogik“: Mit Lernfreude zu Leistung

KASSEL. Der Kasseler Erziehungswissenschaftler Prof. Olaf Axel Burow beschreibt in seinem jetzt erschienen Buch mit dem Titel „Positive Pädagogik“ Wege zu Lernfreude und Schulglück.

Vertritt eine "positive Pädagogik": Prof. Olaf Axel Burow. Foto: privat

Vertritt eine "positive Pädagogik": Prof. Olaf Axel Burow. Foto: privat

Warum verlieren neugierige Kinder manchmal schon im Grundschulalter die Freude am Lernen? Warum fühlen sich viele engagierte Lehrer überfordert? Nach Auffassung des Kasseler Pädagogikprofessors Olaf Axel Burow liegt eine der Ursachen für die Überlastung von Lehrern und Schülern in einem falschen Menschenbild und ungeeigneten Unterrichtsstrategien, die Lehrer und Schüler überfordern. „Wichtig ist, dass jemand seine ‚innere Berufung‘ entdeckt, also das, was ihm oder ihr liegt – und er oder sie darüber hinaus eine unterstützende Umgebung findet, in der diese Neigung gefördert wird. Personen, die ihre ‚Berufung‘ erkannt haben und entsprechend gefördert werden, muss man nicht antreiben, denn sie erfahren ihr Lernen, auch wenn es anstrengend ist und Widerstände zu überwinden sind, als Glück“, sagt Burow.

In „Positive Pädagogik“ beschreibt er auf Basis seiner theoretischen Studien und seiner langjährigen praktischen Arbeit mit Schulkollegien sieben Wege, die sich bewährt haben. Sie reichen von „Renovierung als Chance am Beispiel der Gesamtschule Großalmerode“, über „Schulgründung statt Burn Out am Beispiel der Gründung der Werkstattschule Rostock“, die Verfahren der ‚Wert schätzenden Schulentwicklung’, der Zukunftswerkstatt Gesundheit und des Art-Coachings bis zum Index für Inklusion. Dabei zeigt er mit Bezug auf Untersuchungen der psychologischen und ökonomischen Glücksforschung, dass Spitzenleistungen und Schulglück kein Gegensatz sind – ganz im Gegenteil, sie bedingen einander.

Olaf-Axel Burow, Positive Pädagogik: Sieben Wege zu Lernfreude und Schulglück, erschienen im C.H. Beck Verlag München, 26,95 Euro.

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