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Diskussion zu “Schultrojaner”

BERLIN. Am 7. Dezember 2011 findet von 19 Uhr bis 21.30 Uhr die Veranstaltung „Schulbuchtrojaner – Urheberschutz oder Gefahr für die Freiheit von Lehre und Forschung?“ in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin statt. 

Experten diskutieren über den Einsatz von "Schulbuchtrojanern"; Illustration: Gerd Altmann / pixelio.de

Experten diskutieren über den Einsatz von "Schulbuchtrojanern"; Illustration: Gerd Altmann / pixelio.de

Hintergrund ist die Vereinbarung zwischen dem Verband der Schulbuchverlage und der Kultusministerkonferenz zum Einsatz von „Schultrojanern“.  Der zufolge sollen Schulcomputer zukünftig mittels einer Spionage-Software auf gespeicherte urheberrechtlich geschützte Werke hin untersucht werden.

Auf der Veranstaltung am kommenden Mittwoch setzen sich Schulpraktiker und Politiker unter anderem mit folgenden Fragen auseinander: Stellt die Kontrollsoftware Schulen und Lehrende unter Generalverdacht? Gefährdet sie deren Recht auf informationelle Selbstbestimmung und pädagogische Freiheit? Ist das urheberrechtlich geschützte Lese- und Lehrbuch auch im 21. Jahrhundert das Mittel der Wahl oder brauchen die Schulen mehr kollaborative Lehr- und Lernformen und “flüssige Lehrbücher”, die sich nicht mehr in herkömmlicher Weise urheberrechtlich schützen lassen? Die Veranstaltung kann per Video-Livestream im Internet verfolgt werden.

Weitere Informationen zu den Experten und zur Veranstaltung gibt es hier

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