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Reizgas im Chemie-Unterricht: 18 Schüler und ein Lehrer verletzt

BERLIN. Ein 15-jähriger Schüler hat an einer Schule in Berlin-Spandau mit Reizgas gesprüht und so einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Dies berichtet die „Berliner Morgenpost“.

18 Schüler, darunter der Täter, und ein Lehrer erlitten Augenreizungen und Hustenattacken. Im Chemie-Unterricht hatte der 15-Jährige laut Bericht unbemerkt vom Lehrer sein Reizstoffsprühgerät unter Mitschülern herumgezeigt. Als der Lehrer dann für kurze Zeit das Klassenzimmer verließ, habe sich der 15-Jährige dazu animieren lassen, „nur ganz kurz“, wie er selbst später eingeräumt habe, auf den Auslöser des Sprühgerätes zu drücken. „Daraufhin bekam die Klasse schmerzhaft zu spüren, welche Wirkungen selbst eine geringe Dosis Reizstoff in einem geschlossenen Raum entfalten kann“, schreibt die „Morgenpost“. Als der Lehrer zurückgekommen sei, habe er umgehend die Feuerwehr gerufen. Er habe vermutet, aus den im Chemieraum stehenden Behältern und Flaschen sei eine Substanz ausgetreten. Das Sprühgerät sei im Handel zwar frei erhältlich, allerdings dürfe es nicht an Jugendliche verkauft werden, sagte ein Polizeisprecher der Zeitung zufolge. Daher werde jetzt auch geprüft, wie der 15-Jährige an das Gerät gelangen konnte. Zudem sei ein Verfahren wegen Körperverletzung gegen den Jugendlichen eingeleitet worden.

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