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Krach um die Ausbildung: Bundesregierung gegen die KMK

BERLIN. In der Frage, ob das Abitur grundsätzlich höher einzustufen ist als dreijährige Berufsabschlüsse, stellt sich die Bundesregierung gegen die Kultusministerkonferenz (KMK).

In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke heißt es auf die Frage: „Teilt die Bundesregierung die durch den Beschluss vom 21. Oktober 2011 formulierte Position der KMK, dass das Abitur auf der Stufe 5, dreijährige Berufsabschlüsse dagegen in der Regel auf der Stufe 4 (…) einzuordnen sind?“  ausdrücklich: „Die Bundesregierung teilt diese Position nicht.“ Die KMK hatte entsprechende Vorschläge für einen „Deutschen Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen“ vorgelegt, die auf europäischer Ebene die Vergleichbarkeit von Abschlüssen erleichtern soll. Der Entwurf soll nun noch einmal „unter Beteiligung der Hauptakteure der Fort- und Weiterbildung sowie der Sozialpartner“ verhandelt werden. Die darin empfohlene Höherwertigkeit des Abiturs gegenüber den meisten Berufsabschlüssen hatte zu heftiger Kritik geführt.

Zum Bericht: „Streit um die Ausbildung: Schavan gegen die KMK“

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