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Bayerns Kultusminister Spaenle will Jim Knopf im KIKA sehen

MÜNCHEN. Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) hat einem Bericht der „Welt“ zufolge eine sinkende Qualität des KIKA, des Kinderkanals also von ZDF und ARD, kritisiert – und eine Rückkehr der Augsburger Puppenkiste ins Programm gefordert.

Soll zurück ins Programm des Kinderkanals: Jim Knopf. Foto: crosathorian / Flickr (CC BY 2.0)

Soll zurück ins Programm des Kinderkanals: Jim Knopf. Foto: crosathorian / Flickr (CC BY 2.0)

Weil der Sender immer mehr Soaps, Castingshows und Zeichentrickfilme ausstrahle, müssten anspruchsvolle Sendungen wie eben die Serien der Augsburger Puppenkiste weichen, kritisierte Spaenle, ehemaliger Redakteur des Bayerischen Rundfunks. „Ich kann diese dramatische Entwicklung nur bedauern“, sagte der Minister laut „Welt“. Der Kinderkanal hatte im Herbst 2011 die Sendungen der Augsburger Puppenkiste rund um Jim Knopf und Urmel aus dem Eis nach Ministeriumsangaben als nicht mehr zeitgemäß eingestuft und aus dem Programm genommen. Der Sender solle sich nicht das Privatfernsehen zum Maßstab für das Programmprofil machen, forderte Spaenle. Das lasse sich nicht mit dem öffentlich-rechtlichen Anspruch decken. Der Kinderkanal habe einen besonderen Auftrag, der sich am Kind und nicht an der Quote ausrichten solle. Die Geschichten um Jim Knopf und Urmel seien Klassiker und medienpädagogisch wertvoll.

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