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Lehrer sind Wahlkampfthema in Frankreich

PARIS. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat vorgeschlagen, Lehrern an weiterführenden Schulen mehr Gehalt anzubieten, wenn sie freiwillig mehr Stunden unterrichten, berichtet die Internetseite RFI – im französischen Präsidentschafts-Wahlkampf sind Arbeitsbedingungen und Unterrichtsausfall an Schulen zum Thema geworden.

Nicolas Sarkozy ist nicht sonderlich beliebt bei den französischen Lehrern (Foto: Aleph/commons.wikimedia)

Nicolas Sarkozy ist nicht sonderlich beliebt bei den französischen Lehrern (Foto: Aleph/commons.wikimedia)

Sarkozy zufolge sollen Lehrer in Frankfreich statt 18 Unterrichtsstunden 26 Stunden in der Woche abhalten und dafür 25 Prozent mehr Geld bekommen. Wie Deutschlandradio berichtet, reagierte Sarkozys sozialistischer Gegenkandidat Francois Hollande umgehend und sprach von einem Kuhhandel, auf den sich kaum jemand einlassen werde. Der Präsident verstehe offenbar nichts vom Lehrerberuf. Auch die Gewerkschaften hätten sich skeptisch geäußert: Der Vorschlag wirke improvisiert und löse keine Probleme.

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