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Naturwissenschaften, Mathe und Technik zum Anfassen

DÜSSELDORF. Raus aus der Schule, rein in Museen, Labore oder Science Center – das Angebot von außerschulischen Lernorten ist vielfältig und bietet die Möglichkeit, das Lernen außerhalb der Schule mit den Inhalten der Lehrpläne zu verknüpfen. Außerschulische Lernorte schaffen Lernanreize, sie unterstützen Schüler dabei, Wissen und Gelerntes anschaulich zu machen und helfen ihnen Dinge selbst zu erleben und zu praktizieren. Vor allem im Bereich Naturwissenschaft, Technik und Mathematik gibt es von Norden bis Süden spannende Angebote, die häufig spezielle Angebote für Lehrer bereithalten.

Mathematik zum Anfassen: Kinder lernen im Mathematikum die Welt der Zahlen kennen; Foto: Mathematikum Gießen/Fotograf: Rolf K. Wegst

Mathematik zum Anfassen: Kinder lernen im Mathematikum die Welt der Zahlen kennen; Foto: Mathematikum Gießen/Fotograf: Rolf K. Wegst

Über den eigenen Schatten springen, einen Tornado hautnah erleben oder an einem riesigen Gong Schall fühlen – das alles ist im Universum Bremen möglich. In dem Science-Center können Besucher auf rund 4.000 Quadratmetern etwa 300 Stationen anfassen und ausprobieren sowie an Expeditionen zu den Themen „Mensch“, „Erde“ und „Kosmos“ teilnehmen. Kinder von drei bis acht Jahren können im Ausstellungsbereich „Milchstraße“ Muscheln und Steine sortieren sowie Türme und Brücken bauen. Neben wechselnden Sonderschauen besteht bei gutem Wetter auch die Möglichkeit, sich auf den über rund 5.000 Quadratmeter angelegten „EntdeckerPark“ mit dem Thema „Bewegung“ zu beschäftigen. Insgesamt gibt es dort 25 Mitmachstationen, an denen unter anderem der freie Fall erforscht werden kann. Das Universum-Bildungsteam arbeitet fächer-, alters- und einrichtungsübergreifend und hat unterschiedliche pädagogische Materialien, wie beispielsweise Logbücher für Schüler sowie Handreichungen für Pädagogen entwickelt.

Im Heinz Nixdorf MuseumsForum in Paderborn haben Besucher die Möglichkeit, 5.000 Jahre Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Informations- und Kommunikationstechnik kennenzulernen. Im größten Computermuseum der Welt gibt es auf 6.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche mehr als 2.000 Objekte zu sehen – von alten Büromaschinen zum Ausprobieren, über historische Computerspiele bis hin zu zahlreichen interaktiven Multimediastationen. Ergänzt wird das Angebot durch Veranstaltungen zur Informationstechnologie sowie durch ein museumspädagogisches Angebot für Kinder und Jugendlichen zwischen sechs und 16 Jahren.

Wie sieht das Auge, wie hört das Ohr, wie riecht die Nase und wie fühlt die Haut? Antworten auf diese Fragen bekommen Besucher im Phänomania Erfahrungsfeld (unter anderem in Essen) an mehr als 80 Versuchsstationen auf 1.500 Quadratmetern. Die Stationen sind sowohl drinnen als auch draußen aufgebaut. Außerdem besteht die Möglichkeit, der Naturwissenschaft auf den Grund zu gehen und Gesetzmäßigkeiten kennenzulernen und zu erforschen, die uns täglich umgeben. So kann man beispielsweise die Schwerelosigkeit erleben, in die Unendlichkeit schauen oder auf festem Boden das Gleichgewicht verlieren.

Das Entdecken, Mitmachen und Staunen steht auch im Odysseum in Köln auf dem Programm. Auf 5.500 Quadratmeter und an 200 interaktiven Erlebnisstationen können die Besucher vier Themen-Erlebniswelten (Leben, Erde, Cyberspace und Mensch) sowie einen Außen-Erlebnisbereich (Kinderstadt) kennenlernen. Für Lehrer werden spezielle Unterrichtsideen und komplette Unterrichtseinheiten für die Grundschule sowie die weiterführenden Schulen bereitgestellt, die sich zum Beispiel mit den Themen „Der Wasserhaushalt des Menschen“, „Der Satz des Pythagoras“ oder „Der sicheren Kommunikation im Internet“ beschäftigen.

Unter dem Motto „Mathematik zum Anfassen“ lädt das Mathematikum nach Gießen ein. An mehr als 150 mathematischen Experimenten können Besucher Pyramiden aus Kugeln bauen, Knobelspielen spiele oder Puzzles legen. Kindern von vier bis acht Jahren bringt das Mini-Mathematikum die Welt der Zahlen näher. Ergänzt wird das Angebot durch zahlreiche Veranstaltungen, Experimentvorführungen sowie monatlich stattfindende Kindervorlesungen.

Im experimenta dreht sich auf einer Fläche von 6.500 Quadratmetern alles um die Bereiche „Naturwissenschaft“ und „Technik“. Die Lern- und Erlebenswelt in Heilbronn bietet vier Themenwelten mit 150 interaktiven Exponaten an sowie verschiedene Sonderschauen und eine „Akademie junger Forscher“, bei der Interessierte unter Anleitung experimentieren können. Außerdem besteht die Möglichkeit, an Talentschmieden die eigenen Stärken herauszufinden und den Talentgarten mit großen Ausstellungsstücken zu besuchen. Lehrer können zwei Hefte bekommen, die allgemeine Informationen zu diesem außerschulischen Lernort enthalten und konkrete Beispiele zur Einbindung in den Unterricht liefern. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, einen pädagogischen Tag im „experimenta“ zu absolvieren und das Haus exklusiv für die eigene Schule zu buchen oder eine Schulmitgliedschaft abzuschließen. (kö)

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