Berlin: 100.000 Mahnbriefe im Jahr wegen versäumter Vorsorge

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BERLIN. Rund 40 Prozent der Berliner Eltern bringen ihre Kinder nicht rechtzeitig zu den ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen. Dies berichtet der „Tagesspiegel“.

Pro Quartal würden deshalb in Berlin 25.000 Mahnungen verschickt – 100.000 im Jahr. Diese Zahlen wurden nun im Jugendausschuss des Abgeordnetenhauses anlässlich einer Anhörung zum Kinderschutz bekannt. Hinter rund 1.300 nicht erfolgten Rückmeldungen pro Jahr würden sich ernsthaftere Probleme verbergen, hieß es, sodass die Familien anschließend vom Kinder- und Jugend-Gesundheitsdienst betreut würden. Der bezirkliche Gesundheitsdienst ist gesetzlich verpflichtet, zu den Familien Kontakt aufzunehmen – durch einen Hausbesuch oder ein Telefonat.

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