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Brandenburg: Fast 500 Lehrer sind dauerhaft krank

POTSDAM. In Brandenburg sind 484 Lehrer langfristig krankgeschrieben. Das entspricht 2,7 Prozent aller beschäftigten Lehrer.

Bildungsministerin Martina Münch (SPD) nannte diese Zahlen vom Stichtag 1. März in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage. Die Zahl der langfristig Kranken schwankt. Laut Münch ist der Krankenstand nach den Sommerferien am niedrigsten. Im Laufe des Schuljahres steigt er und erreicht zum Ende einen Höchststand. In der Zeit von 2009 bis 2012 bewegte sich der Anteil der kranken Lehrer zwischen 2,2 und 2,7 Prozent.

Ein Lehrer gilt laut Bildungsministerium als dauerhaft krank, wenn er innerhalb eines Kalenderjahres sechs Wochen am Stück oder insgesamt sechs Wochen fehlt. Beamte bekommen immer ihre vollen Bezüge, egal, wie lange die Krankheit dauert. In der Regel beginnt aber nach drei Monaten die Prüfung, ob eine Dienstunfähigkeit vorliegt und die Beamten in den Ruhestand versetzt werden sollen.

Tarifbeschäftigte erhalten in den ersten sechs Wochen ihr volles Gehalt, danach bis maximal 78 Wochen Krankengeld von der Krankenkasse sowie einen Zuschuss vom Arbeitgeber. Der Arbeitgeber stockt das Krankengeld je nach Beschäftigungsdauer maximal bis zur 39. Krankheitswoche auf. Der Zuschuss sorgt dafür, dass der kranke Lehrer auf sein ursprüngliches Nettogehalt kommt. dpa
(23.4.2012)

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