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Gericht: Eltern müssen kein Kopiergeld zahlen

BAUTZEN. Eltern in Sachsen dürfen künftig nicht mehr für Kopien von Unterrichtsmaterial zur Kasse gebeten werden. Das hat das Oberverwaltungsgericht Bautzen entschieden (Az: 2 A 520/11).

Die Kommunen als Träger öffentlicher Schulen seien für die Bereitstellung solcher Unterlagen zuständig, urteilten die Richter. Das Gericht bestätigte damit eine Entscheidung des Dresdner Verwaltungsgerichtes aus dem Vorjahr. Die Gemeinde Königswartha (Landkreis Bautzen) war dagegen in Berufung gegangen. Sie hatte damals gegen eine Mutter geklagt, die rund 35 Euro Kopierkosten nicht zahlen wollte. Das Bautzener Urteil gilt für öffentliche Schulen. Auf Städte und Gemeinden kommen damit höhere Ausgaben zu. dpa
(17.4.2012)

8 Kommentare

  1. Der erste Schritt in die falsche Richtung. Nun werden Kopierlimits vom Träger folgen und die Kopien stark eingeschränkt werden. Es wird mehr Zeit fürs reine Abschreiben verlorengehen und/ oder mehr Arbeitshefte müssen gekauft werden. Solange die als Arbeitsmittel deklariert werden kommen langfristig viel höhere Kosten auf die Eltern zu. Die Qualität wird leiden und zu Lasten der Schüler gehen. Jetzt fehlt nur noch die genaue Definition von Lernmittel und Arbeitsmittel und dann darf der Schulträger bald alles bezahlen, vom Bleistift angefangen…

    • Arbeitshefte werden jetzt auch von der Schule bezahlt (bzw.über das Bildungs und Teilhabe Packet).

      • Und wer bekommt diese Pakete hauptsachlich?? Arbeitslose und alleinerziehende andere die knapp über der Einkommensgrenze liegen müssen alles selbst zahlen interresiert keinen wo die das Geld herbekommen.

  2. Der erste Schritt in die richtige Richtung. In Dänemark bekommen die Schülerinnen und Schüler von der Mappe bis zum Papier alles bezahlt und das ist auch gut so, denn so fängt Chancengleichheit an!
    Natürlichen müssen Gemeinden etc. nun mehr Geld in die Hand nehmen nur das wird das Problem sein … Leider!

  3. und wie ist das mit bastelgeld denn jetzt schreiben sie nicht Kopiergeld sonder bastelgeld das geht ja garnicht

  4. Kopien sind vollkommen unnötig und werden viel zu viel benutzt. Die Arbeitshefte sind am Schuljahresende nur zur hälfte ausgefüllt. Ich finds nicht schlimm wenn die Aufgaben abgeschrieben werden, so wird vielleicht auch bis zum Schluss jeder Schultag sinnvoll genutzt und die Kids lernen besser abzuschreiben!
    Bastelgeld würd ich auch keins geben schließlich bezahl ich schon alles an Tonpapier und Kleber und Malzeugs!

    • endlich mal einer meiner meinung.mein sohn hat arbeitshefte da sind vielleicht 3-4 seiten benutzt.frag ich mich warum ich die dinger denn teuer kaufen muß,wenn sie nicht benutzt werden.beim thema kopiergeld kommt mir die galle hoch.bei unserer schule wird 3mal im jahr 4,- kopiergeld eingesammelt.es sind 111 kinder.das macht 1332,-.ein paket papier a`500 blatt kostet im durchschnitt 3,99,- sagen wir 4,- ,d.h. wir haben 333 pakete papier a`500 blatt,also166500 blatt papier.mein sohn bringt im durchschnitt 10 kopien im monat nach hause,das wären dann 120 pro jahr.wenn ich das auf die schüler umrechne komme ich auf ungefähr 13320 blatt.da bleiben 153180 blatt übrig ,stellt sich mir die frage wo sind die hin?selbst wenn jetzt einer sagt und die druckerpatronen?wenn man das zurückrechnet bleibt eine summe von 1225,44 übrig,ich kann mir nicht vorstellen,das das geld komplett für druckerpatronen ausgegeben wird.und wenn die kinder mehr abschreiben würden,wären sie der deutschen sprache vielleicht auch mächtiger.

      • Ihrer Meinung und auch der von „ich“ kann ich nur auf ganzer Linie zustimmen. Das Plädoyer fürs Abschreiben gefällt mir besonders gut. Abschreiben (sauberes! wird schon viel zu lange verteufelt, obwohl es wertvolle Lerneffekte hat.
        Aber wer sagt das noch oder wer will das noch hören?

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