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Initiative fordert in Erfurt Verbot scharfer Sportwaffen

ERFURT. Das deutsche Waffengesetz sei «lasch» und habe unter anderem die tödlichen Amokläufe an den Schulen in Bad Reichenhall, Erfurt und Winnenden ermöglicht: Eine Initiative gegen privaten Waffenbesitz hat vor dem Erfurter Gutenberg-Gymnasium ein Verbot scharfer Sportwaffen gefordert.

Solche Massaker könnten jederzeit wieder mit legalen Sportwaffen geschehen, erklärten die Initiatoren. Ein Verbot des privaten Waffenbesitzes sei nicht weltfremd, sondern in Ländern wie Großbritannien oder Japan Praxis. Die Initiative «Keine Mordwaffen als Sportwaffen» demonstrierte einen Tag nach der Gedenkveranstaltung zum zehnten Jahrestag des Amoklaufs am Gutenberg-Gymnasium. Der Täter hatte dabei 2002 innerhalb weniger Minuten 16 Menschen erschossen und sich anschließend selbst getötet. Die bei der Tat verwendete Pistole hatte er Mitte Oktober 2001 als Mitglied eines Schützenvereins legal von einem anderen Schützen gekauft. dpa
(27.4.2012)

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