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Kein Zebrastreifen vor der Schule: Vater malt einen – Anzeige

ISERLOHN. Um für einen sicheren Schulweg zu sorgen, hat ein Vater in Iserlohn einen Zebrastreifen auf die Straße vor der Grundschule seines Sohnes gepinselt.

Der Stadt gefiel diese Selbsthilfe zunächst gar nicht. Sie ließ die weißen Streifen wieder schwärzen und erstattete Anzeige. Die Begründung: Ein Zebrastreifen sei in einer Tempo-30-Zone nicht zugelassen. Weil der Fall Wellen schlug, ließ Iserlohns Bürgermeister seine Beamten noch einmal genau nachsehen. In Ausnahmefällen sei trotz Tempolimits ein Zebrastreifen erlaubt, fanden sie heraus. Deshalb kommt jetzt ein offizieller Überweg. «Die Stadt hat sich schon ordentlich blamiert», sagte der Vater. Die Anzeige werde sich auch bald erledigt haben, ist er überzeugt. dpa
(28.4.2012)

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