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Bayern: Bauernhof statt Klassenzimmer

MÜNCHEN (Mit Leserkommentar). Bayerische Grundschulkinder sollen künftig mindestens einen Tag lang einen Bauernhof besuchen. Agrarminister Helmut Brunner (CSU) startete dazu das nach Ministeriumsangaben bundesweit einmalige Programm „Erlebnis Bauernhof“.

Jedes bayerische Grundschukind soll künftig für einen Tag einen Bauernhof besuchen. Foto: Martin Abegglen/flickr (CC BY-SA 2.0)

Auf den Höfen sollen die Kinder die Zusammenhänge zwischen Lebensmittelproduktion, Natur und Umwelt verstehen lernen. „Ich bin überzeugt, von diesem authentischen Einblick der Kinder in die Landwirtschaft wird die ganze Gesellschaft profitieren, denn langfristig wird damit die Wertschätzung für unsere Lebensmittel und die Arbeit unserer Bauern steigen“, sagte Brunner.

An dem Programm können sich bayerische Bauernhöfe beteiligen, die eine erlebnispädagogische Qualifikation haben. Anmelden können sich aber auch Interessierte, die sich verpflichten, in den kommenden zwei Jahren eine entsprechende Fortbildung zu absolvieren. Für die Kinder der dritten und vierten Klassen soll der Besuch kostenfrei sein, die Höfe bekommen vom Landwirtschaftsministerium eine Vergütung. dpa

(05.06.2012)

Ein Kommentar

  1. Gute Idee.

    In unserem NaWi-Lehrbuch ist das als Thema auch bereits vorgesehen.

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