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“CyberMentor”: Praktikerinnen machen Mädchen MINT schmackhaft

REGENSBURG. Den Mädels zeigen, wo es lang gehen kann: Mitarbeiterinnen der Universitäten Regensburg und Nürnberg-Erlangen besuchen in den kommenden Wochen wieder Schulen in ganz Deutschland, um Mädchen der Klassenstufe 6 bis 12 das Programm „CyberMentor” vorzustellen.

Teilnehmerin des Projektes in einem Fraunhofer-Labor. Foto: CyberMentor

Teilnehmerin des Projektes in einem Fraunhofer-Labor. Foto: CyberMentor

Das Projekt bietet Schülerinnen die Möglichkeit, online und persönlich weibliche Vorbilder aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Berufe und Studiengänge im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) kennenzulernen. Seit dem deutschlandweiten Start 2009 konnten insgesamt knapp 2.500 Schülerinnen von einer Teilnahme an „CyberMentor” profitieren. Im Oktober startet das Programm in eine neue Runde und bietet weitere Plätze an. Interessierte Schülerinnen können sich im Internet anmelden. Das Programm wird durch das Bundesbildungsministerium gefördert.

“CyberMentor bietet jeder Schülerin ein persönliches Netzwerk, in dem sie sich mit anderen Schülerinnen sowie mit Mentorinnen aus dem MINT-Bereich über Schule, Studium, Beruf und MINT-Themen austauschen kann”, erklärt Teresa Greindl, Projektmitarbeiterin an der Universität Erlangen-Nürnberg. Da Frauen im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich immer noch stark unterrepräsentiert sind, möchte das Programm den Mädchen frühzeitig weibliche Rollenmodelle vorstellen. Mentorinnen bei „CyberMentor” arbeiten im MINT-Bereich in Wirtschaft oder Wissenschaft und engagieren sich ehrenamtlich im Programm. Sie vermitteln einen Eindruck von ihrem Arbeitsalltag, geben aber auch Tipps zu Schule und Studium und beantworten Fragen.

Der Austausch der Teilnehmerinnen wird durch eine geschützte Internetplattform unterstützt, auf der Foren, Chats und Informationen zu MINT zur Verfügung stehen. Mehr Infos gibt hier.

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