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Schauspieler Knaup hat oft die Schule geschwänzt

BERLIN. Der Schauspieler Herbert Knaup hat es mit der Anwesenheit in der Schule nicht ganz so ernst genommen. Er habe viel geschwänzt und sei stattdessen ins Jugendheim gegangen, wie er der Zeitung „Die Welt“ erzählte. Dort habe er gelesen und Gedichte geschrieben.

Ist lieber ins Jugendheim als in die Schule gegangen: Schauspieler Knaup; Foto: Siebbi/ Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

Ist lieber ins Jugendheim als in die Schule gegangen: Schauspieler Knaup; Foto: Siebbi/ Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

Seine erste schauspielerische Tat, so der Schauspieler gegenüber dem Blatt, bestand darin, seinen Vater am Telefon zu spielen, als der Konrektor anrief, um ihm zu eröffnen, man müsse seinen Sohn von der Schule werfen, weil er „über fünfzig Prozent Fehlzeiten“ habe. Darauf habe Knaup in der Rolle seines Vaters gesagt, dass er seinen Sohn umbringe, worauf hin der Konrektor zurückschreckte und beschwichtige, dass es nicht so schlimm sei, wenn „der Herbert nur wieder öfter zur Schule kommt.“ Das sei sein Signal gewesen, dass er wirklich etwas tun musste, erzählt Knaup der „Welt“. Sein Vater habe das nie erfahren. (kö)

(11.6.2012)

2 Kommentare

  1. Das ist ‘mal wieder ein Beispiel dafür, dass die Schule eben doch nicht so wichtig ist für das spätere Leben.
    Frei nach dem Motto: Ich war in der Schule und trotzdem ist aus mir etwas geworden.
    Wozu brauchen z.B Menschen mit künstlerischen Berufen unbedingt ein Abitur? Schön, ich kann mich damit “schmücken” oder ich erlange es, weil ich neugierig bin und gerne lerne. Aber wieviel Zeit geht dabei verloren?

    So nebenbei: Mit welchen unnötigen Ballast müssen sich bspw. zukünftige Handwerker auf dem Weg zum Meister herumschlagen, den sie später niemals mehr benötigen? Die Pläne sollten auf das Wesentliche reduziert werden.

  2. Kleine Korrekur: Mit welchem unnötigen Ballast … .

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