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Bildungsverlag Cornelsen will seine Nachhilfeinstitute verkaufen

Der Bildungsverlag Cornelsen will sein Tochterunternehmen „Studienkreis“ verkaufen. Das berichtet die „Financial Times Deutschland“ (FTD).

„Studienkreis“ ist neben der „Schülerhilfe“ einer der zwei größten Anbieter von Nachilfe. Das Unternehmen hat 1000 Filialen, davon 400 Franchisebetriebe und etwa 65 000 Schüler, die mindestens einmal die Woche zum Lernen kommen. Es machte, nach eigenen Angaben, zuletzt einen Umsatz von 57 Millionen Euro, nicht eingerechnet die Franchisenehmer.

Cornelsen plant, nach Informationen der FTD, einen Strategiewechsel im Hinblick auf die digitale Welt. Dafür würden sie jetzt Unternehmesteile abstoßen, die nicht dazu passen. Der Bereich Nachhilfe biete zudem zu wenige Synergien mit dem Schulbuchgeschäft. Ein Käufer für „Studienkreis“ ist aber offenbar noch nicht gefunden.

Jahrelang habe der Nachhilfemarkt als lukrativ gegolten, schreibt die Wirtschaftszeitung. Mittlerweile stagnierten jedoch die Umsätze. Die Zahl der Schüler sinke insgesamt und die Zahl der Ganztagsschulen mache den kommerziellen Anbietern Konkurrenz. Außerdem sei der Wettbewerb härter geworden, seitdem neue Anbieter mit virtuellen Lernmodellen auf den Markt drängten. nin

(29.7.2012)

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