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Hamburg will Vertrag mit Muslimen schließen

HAMBURG. Der Hamburger Senat will nach jahrelangen Verhandlungen im August einen Vertrag mit den muslimischen Gemeinden schließen. Schulfrei an islamischen Feiertagen, Religionsunterricht, eine Bestattung ohne Sarg oder die Gleichberechtigung von Mann und Frau – die Vereinbarung soll eine ganze Reihe von Rechten und Pflichten beinhalten.

Muslime - hier betende Muslime in der Al-Jazzar Moschee in Israel- sollen in Hamburg mit Christen gleichgestellt werden. (Foto: David Ortmann/Flickr CC BY-NC 2.0)

Muslime - hier betende Muslime in der Al-Jazzar Moschee in Israel- sollen in Hamburg mit Christen gleichgestellt werden. (Foto: David Ortmann/Flickr CC BY-NC 2.0)

«Bundesweit wären wir mit einem solchen Vertrag die Ersten», sagte ein Sprecher des Senats am Freitag. «Es sind nur noch Detailfragen zu klären.» Zuvor hatten mehrere Medien über den baldigen Abschluss der Gespräche berichtet. Geplant ist, die islamischen Feiertage mit christlichen wie dem Reformationstag gleichzustellen. Muslimische Schüler müssen an ihren Feiertagen nicht in die Schule kommen. Arbeitnehmer dürfen sich an diesen Tagen freinehmen – müssen die Zeit allerdings nacharbeiten. dpa

(1.7.2012)

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