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Minus 4,8 Prozent: Immer weniger Nachwuchslehrer in Hessen

WIESBADEN (Mit Leserkommentar). In Hessen wollen immer weniger Menschen Lehrer werden. Die Zahl der Lehramtsreferendare sei im vergangenen Jahr um 4,8 Prozent zurückgegangen, teilte das Statistische Landesamt mit.

4670 Referendare bereiteten sich Ende 2011 auf die zweite Staatsprüfung vor. Den höchsten Rückgang im Vergleich mit 2010 gab es bei den Grundschulreferendaren mit 19 Prozent. Beim Lehramt für Haupt- und Realschulen und den Lehrern für Förderschulen sanken die Referendariatszahlen jeweils um 4 Prozent. Bei den beruflichen Schulen und den Gymnasien blieben die Zahlen im Jahresvergleich nahezu unverändert.

Der Anteil der Frauen betrug im Durchschnitt aller Referendare 70 Prozent. Am niedrigsten war die Frauenquote mit 51 Prozent bei den beruflichen Schulen. Traditionell am höchsten lag sie an den Grundschulen mit 87 Prozent. dpa

(05.07.2012)

Ein Kommentar

  1. Das ist wie in der Familienpolitik: Einfach nur mehr Geld bringt gar nichts. Lehrer verdienen gut. Es geht viel mehr um die Arbeitsbedingungen an den Schulen, um die Bürokratie und natürlich – es geht auch um Disziplinprobleme. Was da heutzutage mancherort abgeht, schreckt viele ab.

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