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Missbrauch auf Schultoilette – sechseinhalb Jahre Haft für Täter

BERLIN. Der 30-Jährige, der im März ein achtjähriges Mädchen auf der Toilette einer Berliner Schule vergewaltigte, muss für sechseinhalb Jahre in Gefängnis. Das berichtet die „Berliner Morgenpost“. Der Mann wurde vom Berliner Landgericht wegen besonders schwerer Vergewaltigung, schweren sexuellen Kindesmissbrauchs und Körperverletzung schuldig gesprochen, heißt es weiter.

Der Richterin zufolge sei das Motiv der Tat „mehr oder weniger im Dunkeln geblieben“. Der unter Drogen stehende Mann hätte spontan gehandelt. Laut dem Blatt kannte sich der Täter in der Schule aus und habe diese früher selbst besucht. Er habe an dem Tag mit einem früheren Vertrauenslehrer sprechen wollen. Das Mädchen sei ihm „zufällig über den Weg“ gelaufen, ist dort zu lesen. Der Täter wurde laut dem Artikel bereits wegen Beleidigung und vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt. In seinem Schlusswort bereute der Mann seine Tat, er könne es sich nicht erklären. (kö)

Zum Bericht: Nach Missbrauch: Erneut Debatte über Sicherheit an Berliner Schulen

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