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Schüler wollten Abi-Note manipulieren – Kripo ermittelt

STRAUBING (Mit Leserkommentaren). Sie wollten ihre Abiturnote aufbessern, drangen deshalb in die Büroräume ihres Gymnasiums ein und manipulierten einen Computer. Dies könnte für die Schüler nun vor Gericht enden. Von ihrer Schule sind sie bereits geflogen – und Abitur durften sie nicht machen.

Der Betrugsversuch rief die Polizei auf den Plan. Foto: Daniel Rennen / pixelio.de

Der Betrugsversuch rief die Polizei auf den Plan. Foto: Daniel Rennen / pixelio.de

Weil sie versucht haben sollen, ihre Abiturnoten zu manipulieren, ermittelt die Straubinger Kripo gegen mehrere Schüler. Die Staatsanwaltschaft bestätigte entsprechende Medienberichte. Demnach drangen die Gymnasiasten in ihre Schule ein und manipulierten einen Computer, um bessere Noten zu erhalten. Hauptbeschuldigte sollen zwei volljährige Schüler sein. Ein weiterer Jugendlicher sei möglicherweise nicht direkt an den Manipulationen beteiligt, berichtet das Internetportal «Idowa».

Der Betrugsversuch wurde allerdings noch vor den diesjährigen Abi-Prüfungen entdeckt. Wie der Schuldirektor dem Portal bestätigte, wurden die Schüler des Gymnasiums verwiesen. Sie können eventuell im nächsten Jahr an einer anderen Schule ihr Abitur nachholen.

Bereits in wenigen Wochen wird die Staatsanwaltschaft den Fall voraussichtlich dem Jugendgericht vorlegen. Ermittelt wird den Berichten zufolge wegen Hausfriedensbruchs, Ausspähung von Daten und Datenfälschung. Nach Angaben des Schulleiters hatten die Abiturienten gar keine Möglichkeit, mit dem Betrugsversuch durchzukommen: «Wer so etwas macht, ist sich nicht im Klaren, dass er gar keine Chance hat», sagte er «Idowa». «Die Daten werden ständig abgeglichen, Manipulationen fallen sehr schnell auf.» dpa
(19.7.2012)

2 Kommentare

  1. Tja, dumm gelaufen. Besonders „reif“ scheinen die jungen Herren nicht zu sein. Vielleicht eher ein wenig größenwahnsinnig. Für das Abitur haben sie sich aus meiner Sicht disqualifiziert. Auf keinen Fall sollten sie eine zweite Chance bekommen.

  2. Ich finde es richtig, dass man in solchen Fällen eine Strafe erhält. Allerdings sollte es keine sein, die den ganzen künftigen Lebensweg verbaut.

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