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Seehofer stockt die Zahl der Lehrerstellen in Bayern um 1.300 auf

GMUND. Die schwarz-gelbe bayerische Staatsregierung startet mit so hohen Ausgaben wie noch nie in das Landtagswahljahr 2013. Sie will mehr als 1.300 zusätzliche Lehrerstellen schaffen. Dies berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

"Besser geht es nicht":Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist mit sich zufrieden. Foto: Patrick Fischer / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

"Besser geht es nicht":Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer ist mit sich zufrieden. Foto: Patrick Fischer / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Allein 2013 steige der Etat um sechs Prozent auf 46,5 Milliarden Euro, 2014 liegt er dann bei 48 Milliarden Euro. Finanziell stehe der Freistaat so gut wie lange nicht mehr da, berichtet das Blatt. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) habe nach anderthalb Tagen der Haushaltsberatung mit seinem Kabinett im Bildungszentrum St. Quirin gesagt: „Dieser Haushalt ist die kraftvolle Antwort auf die Krisenstimmung in Europa. Man kann es nicht besser machen.“ Finanzminister Markus Söder (CSU) bezeichnete laut Bericht den Etat als „olympisch“: „Höher, schneller, weiter. Das ist die Botschaft des Haushalts.“

Zur Begründung der zusätzlichen Lehrerstellen sagte Seehofer: „Es wird niemand bestreiten können, dass wir mehr Ganztagesschulen brauchen und den Unterrichtsausfall stärker bekämpfen müssen.“ Damit habe die Staatsregierung seit 2008 mehr als 8200 Lehrerstellen geschaffen, so berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) sagte, er erwartet, dass sich die verbesserte Personalsituation „in besonderer Weise“ beim achtjährigen Gymnasium niederschlage.

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