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Berlin-Neukölln: Polizei hindert Jugendliche daran, Schule anzuzünden

BERLIN. Zivilfahnder der Berliner Polizei haben drei Jugendliche festgenommen, die offenbar eine Schule anzünden wollten.

Die Beamten waren laut aktuellem Polizeibericht am vergangenen Samstag gegen 22.45 Uhr in Neukölln auf Streife unterwegs, als ihnen auf einem Schulgelände drei Jungen auffielen, die offenbar zündelten. Dabei stand einer offenbar „Schmiere“, während die anderen beiden sich an einem eingeschlagenen Fenster zu schaffen machten. Nun griffen die Polizisten zu und verhafteten das Trio, das aus einem 15-Jährigen und zwei 16-Jährigen bestand.

Die Polizisten fanden eine Plastikflasche, die offenbar mit brennbarer Flüssigkeit gefüllt war, sowie eine Spielzeugspritze. Einer der Festgenommenen hatte Zündhölzer in der Tasche. Weitere Ermittlungen ergaben, dass das Trio offenbar eine „Probezündung“ vorgenommen hatte – was den Polizisten aufgefallen war. An der gefliesten Fassade eines Gebäudes waren Rußspuren festzustellen. Die Jugendlichen wurden nach Befragung, erkennungsdienstlicher Behandlung und Spurensicherung ihren Eltern übergeben. Die weiteren Ermittlungen hat ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes übernommen.
(14.8.2012)

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