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Kostenlose Arbeitshefte für Schüler kommen Dresden teuer zu stehen

DRESDEN. Für die für Schüler künftig kostenfreien Arbeitshefte an den städtischen Schulen muss Dresden tief in die Tasche greifen.

Allein für 2012 ergebe sich ein Mehrbedarf von rund 1,15 Millionen Euro, teilte die Stadtverwaltung mit. Diese würden aus Personalmitteln bestritten, die 2011 nicht abgerufen wurden. Von 2013 an werde dieser Ausgabenposten aber weiter wachsen, schon weil die Schülerzahl steige.

Im April hatte das Oberverwaltungsgericht Bautzen geurteilt, dass die öffentlichen Schulträger wegen der Lernmittelfreiheit neben den Kosten für das Kopieren von Materialien auch die für die Arbeitshefte übernehmen müssten. Die Stadt forderte den Freistaat auf, die Kommunen mit den zusätzlichen Ausgaben nicht alleinzulassen. dpa

(2.8.2012)

Ein Kommentar

  1. Ich finde es armselig, wenn Schüler in Schulen Bücher bekommen, die vorher schon andere Schülergenerationen benutzten und die oft entsprechend aussehen. Lernmittelfreiheit und das kostenlose Zur-Verfügung-Stellen von Lehrbüchern und Arbeitsheften sollte sich ein reicher Staat wie Deutschland leisten. Da käme mal “Geld für Kinder” auch direkt bei den Kindern an (statt der 100 Euro Starthilfe zum neuen Schuljahr für Kinder aus Hartz-IV-Familien, die mein “Hartz-IV-Kumpel” gerade für den Computernotdienst ausgibt, weil er sich einen Virus eingefangen hatte).

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