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Mecklenburg-Vorpommern: Schüler werden Medienscouts

SCHWERIN. Mit Beginn des neuen Schuljahrs hat in Mecklenburg-Vorpommern ein Ausbildungsprojekt für Schüler zu sogenannten Medienscouts begonnen. Jugendliche sollen dabei fit gemacht werden, ihre Altersgenossen über Klippen im Internet aufzuklären und darüber, wie man diese am besten umschifft. Zunächst sind zwei Wochenendseminare für jeweils 20 bis 25 Interessenten geplant, weitere könnten bei entsprechender Nachfrage organisiert werden, sagte Antje Kaiser vom Büro des Landesdatenschutzbeauftragten in Schwerin.

Das Projekt ist auf fünf Jahre angelegt. Kinder und Jugendliche sollen den richtigen Umgang mit ihren persönlichen Daten im Internet lernen. Möglichst zwei Schüler pro Klasse sollen zu Medienscouts ausgebildet werden, um ihre Altersgenossen aufklären und ihnen Antworten geben zu können. Auch Lehrer und Schulsozialarbeiter können sich zu dem Thema weiterbilden lassen.

Einer Umfrage des Landesdatenschutzbeauftragten zufolge haben drei Viertel aller Acht- bis 21-Jährigen im Nordosten ein Profil in sozialen Netzwerken im Internet. Knapp die Hälfte der Jungen und ein Drittel der Mädchen, die dort unterwegs sind, hatten die Geschäftsbedingungen, die Datenschutzbestimmungen oder den Verhaltenskodex vorher nicht gelesen. Das Büro des Landesdatenschutzbeauftragten hatte die Online-Studie von September 2010 bis April 2011 durchgeführt. Knapp 1.400 Kinder und Jugendliche hatten sich beteiligt. dpa

(11.8.2012)

Zum Bericht: Ein junger Facebook-Nutzer hat im Schnitt 206 “Freunde”

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