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Schavan hält Rückkehr zum G9 für einen Fehler

BERLIN.Bundesbildungsministerin Anette Schavan hält eine Rückkehr zum sogenannten G9 für einen Fehler. Unter anderem in Bayern und Nordrhein-Westfalen können Schüler zwischen einem achtjährigen und einem neunjährigen Gymnasium wählen.

Kämpft für die Schreibschrift: Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU). Foto: Andreas Schepers / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) ist für den verkürzten Bildungsgang am Gymnasium. Foto: Andreas Schepers / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) hat Bayern und andere Bundesländer kritisiert, die das Abitur an allgemeinbildenden Gymnasien wieder wie ursprünglich nach neun Schuljahren ermöglichen. «Diese Rückwärtsbewegung ist falsch. Sie wird neue Unzufriedenheit produzieren», sagte Schavan dem Nachrichtenmagazin «Focus». In Bayern soll es zum Schuljahr 2013/14 ein freiwilliges neuntes Zusatzjahr geben. «Wir werden strukturell beim bewährten G8 bleiben», zitiert das Blatt Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) «Wer aber länger braucht, der kann es in neun Jahren machen.» Schavan pries im «Focus» die Verkürzung der Gymnasialzeit als einen «Gewinn an persönlicher Freiheit für die Schüler. dpa

(30.9.2012)

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