Caterer Sodexo hält Art der Entschädigung offen

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 RÜSSELSHEIM/BERLIN. Ja, eine Entschädigung soll es geben – aber  für wen, wann und wie? Der Caterer Sodexo wartet den Abschlussbericht ab.

Erdbeeren aus China waren der Grund für die Brechdurchfall-Welle unter Schülerinnen und Schülern in Ostdeutschland. Sodexo hatte sie für Schulessen verarbeitet. Foto: Hallyway / Flickr (CC BY-SA 2.0)

Der Caterer Sodexo lässt vorläufig offen, welche Entschädigung Schulen und Tausende Schüler für die Brechdurchfall-Epidemie in Ostdeutschland bekommen sollen. «Wir wissen, dass wir entschädigen wollen, wir wissen aber noch nicht, wen, wie und wann», sagte Tim Bechtel von der PR-Agentur des Unternehmens aus Rüsselsheim am Montag.

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Zunächst werde der Abschlussbericht abgewartet, an dem das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sowie das Robert-Koch-Institut (RKI) derzeit arbeiteten. Sodexo rechnet in den kommenden Tagen mit dem Bericht. «Erst auf Basis der genauen Faktenlage können wir die möglichen Versäumnisse bewerten», sagte Bechtel. «Einzelheiten zum Ausgleich Betroffener werden derzeit erarbeitet.» Unklar sei unter anderem, ob die Schüler oder aber die Schulen entschädigt würden und ob dies mit Geldbeträgen oder etwa Sachmitteln geschehen solle.

Tiefkühl-Erdbeeren aus China sollen für Brechdurchfall bei 11 000 Menschen verantwortlich sein. Sie wurden von mehreren Großküchen in Ostdeutschland verarbeitet, darunter von Sodexo-Betrieben. Das Rüsselsheimer Unternehmen entschuldigte sich am Freitag bei den betroffenen Kindern und Familien und kündigte die Entschädigungen an. dpa

(08.10.2012)

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