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Gewalt an der Grundschule: Rektorin bittet Stadt um Hilfe

NEUBRANDENBURG. An einer Grundschule in einem sozialen Brennpunkt in Neubrandenburg häufen sich offenbar die Fälle von Gewalt – so sehr, dass die Schulleiterin nun öffentlich um Hilfe gerufen hat. Dies berichtet der NDR.

Die Schulleiterin habe sich an den Bildungsausschuss der Stadt gewandt, weil das Kollegium zu knapp besetzt sei und deshalb der Probleme kaum mehr Herr werde. So seien Schüler in den vergangenen Wochen auch gegen Lehrer gewalttätig geworden; auch von sexuellen Übergriffen sei die Rede gewesen, heißt es in dem Bericht.

Das Schulamt räumte Probleme an der Schule ein. So soll ein Schüler einer Lehrerin auf ein gerade operiertes Knie geschlagen haben. Dieser Fall sei der Behörde bekannt. Sexuelle Übergriffe an der Schule bestätigten Schulamt und Kultusministerium indes nicht. Es gebe zwar einen Vorfall zwischen zwei zehnjährigen Jungen – dieser habe sich aber in den Ferien und zudem nicht auf dem Schulgelände ereignet.

An der Brennpunkt-Schule lernen auch Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten. Die Schulleiterin wünscht sich von der Stadt eine Sozialarbeiterin, die die ganze Woche verfügbar sei.  (22.10.2012)

Zum Bericht: „Schulverweis für Zehntklässler: Jüngere gequält und Taten gefilmt“

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