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Mehr Referendariatsplätze in Mecklenburg-Vorpommern

SCHWERIN. 20 Ausbildungsplätze mehr als im Vorjahr werden zum 1. April 2013 in Mecklenburg-Vorpommern für angehende Lehrer bereit stehen.

Das Bildungsministerium erhöht die Zahl der Referendarsstellen für angehende Lehrer. Zum 1. April 2013 würden 250 Plätze ausgeschrieben, teilte das Ministerium mit. Ein Jahr zuvor waren es den Angaben zufolge 230. Im August 2012 wurden dann noch einmal 75 Stellen an Regionalschulen und Gymnasien zur Verfügung gestellt.

Das Land erhöht mit Blick auf den sich abzeichnenden Lehrermangel im Land seit Jahren die Referendariatsstellen. Im Jahr 2010 waren es 200, im Jahr darauf 269 und 2012 dann 305. Allerdings können an Förder- und Berufsschulen mangels Bewerbern nicht alle Plätze besetzt werden, während es an Gymnasien deutlich mehr Bewerber als Stellen gibt. Das 18-monatige Referendariat ist Bestandteil der Lehrerausbildung und folgt auf das 1. Staatsexamen, das an der Hochschule erworben wird.

Die Lehrergewerkschaft GEW begrüßte die Aufstockung der Plätze, sieht aber die Qualität der Ausbildung in Gefahr. Die Mentoren, die die Referendare betreuen, müssten für diese Arbeit wieder von Unterrichtsstunden befreit werden, forderte eine Sprecherin. Sie hätten zu wenig Zeit für die Betreuung. Auch kritisierte die Sprecherin, dass Referendare häufig für die Vertretung erkrankter Lehrer herangezogen würden. dpa

(12.10.2012)

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