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Von Exorzismus und Kinderarbeit – Kindernothilfe zeichnet Berichte aus

DUISBURG. Kinder, die in Nigeria von ihren abergläubischen Eltern getötet werden, weil Prediger behaupten, sie seien vom Teufel besessen, Kinder, die in Moldawien an Krebs erkranken und deren Eltern die notwendigen Medikamente nicht bezahlen können, es sind harte Themen, die beim Medienpreis der Kindernothilfe prämiert wurden. 

Die Gewinnerbeiträge beschäftigen sich unter anderem mit ausbeuterischer Kinderarbeit, Exorzismus und mangelnder Gesundheitsversorgung. “Sie führen uns auf beeindruckende Weise vor Augen, wie skrupellos überall auf der Welt die Rechte von Kindern missachtet werden”, sagt Christina Rau, Schirmherrin des Medienpreises.

Kinderrechte müssen auf der ganzen Welt verteidigt werden - hier Schule in Äthiopien. (Foto: KIndernothilfe/Christian Hermanny)

Kinderrechte müssen auf der ganzen Welt verteidigt werden – hier Schule in Äthiopien. (Foto: KIndernothilfe/Christian Hermanny)

Fünf Journalisten erhalten die mit jeweils 2.500 Euro dotierten Auszeichnungen für ihre Arbeiten über  Kinderrechtsverletzungen. Erstmals verlieh auch eine Kinderjury einen eigenen Preis. Er ging an Ulrike Klausmann für ihren Hörfunkbeitrag “Wenn sie uns finden, sind wir verloren” (WDR 5). Die weiteren Gewinner: Wolfgang Bauer für seinen Artikel “Verhextes Land” (Nido), Jörn Klare für seinen Hörfunkbeitrag “Geld oder Leben – Krebspatienten in Moldawien” (DRadio Kultur), Martin Steffen für seine Fotostrecke “Tödliches Recycling” (Badische Zeitung) und Philipp Abresch für seinen Fernsehbeitrag “Die Kinder der Müllhalde” (ARD).

Mehr Informationen unter www.kindernothilfe.de

(28.10.2012)

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