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In der Schule als „Scheiß-Ausländer“ beschimpft: Ex-Boxweltmeister Firat Arslan

DONZDORF/HALLE. Ex-Box-Weltmeister Firat Arslan wurde in der Schule oft gehänselt – eine Erfahrung, die er bis heute nicht vergessen hat. 

2007 forderte Firat Arslan den Amerikaner Virgil Hill heraus – und ging aus diesem Kampf als frisch gekürter Champion der World Boxing Association (WBA) hervor. Jetzt will er es noch einmal wissen und tritt in Halle/Westfalen gegen den 15 Jahre jüngeren aktuellen Weltmeister Marco Huck an. Wie der Deutsch-Türke in einem Interview mit „Welt“ online berichtet, ist die Zuversicht, mit der er Huck herausfordert, die Lehre eines Lebens voller Kämpfe.

„Von klein auf kämpfe ich gegen Herausforderungen“, sagt Arslan in dem Interview mit der Zeitung. Schon die Kindergartenzeit in Deutschland war für das Kind, das zu Beginn nur türkisch sprach, eine Qual. Das Anderssein fiel ihm schwer. „Ich fand das so ungerecht. In der Schule wurde ich von den Mitschülern viel geschnitten und gehänselt, als „Scheißausländer“ beschimpft, oder sie riefen „Dreirad“ oder „Zweirad“ statt „Firat“.

Heute glaubt Arslan, dass das stete Kämpfen seit seiner Kindheit heute eine Quelle seiner Kraft ist. „Stetes Kämpfen treibt mich“, bekennt der Herausforderer. „Oder glauben Sie, dass ich es sonst geschafft hätte, nach 19 Jahren endlich Boxweltmeister zu werden und das gegen so einen namhaften Champion?“

Vorschau auf den Boxkampf am 03.11.2012 Firat Arsan gegen Marco Huck

(03.11.2012)

Ein Kommentar

  1. Naja, naja, Hänseleien sind niemals gut und jeder Lehrer sollte dagegen einschreiten!!!!!!!!!!! Es gibt aber auch Schulen, an denen werden die wenigen Kinder deutscher Herkunft von den anderen gehänselt, beleidigt und ausgegrenzt. Das ist auch schlecht!

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