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Schüler erhielten im Unterricht Koka-Blätter – und kauten sie

WEIßENHORN. Koka-Blätter im Unterricht sorgen im Schwabenland für Wirbel. Denn die hatte eine Referentin an die Schüler verteilt.

Wegen der Ausgabe von Koka-Blättern im Erdkundeunterricht an einer Schule im schwäbischen Weißenhorn haben Polizei und Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Grund für den Wirbel ist das Thema Peru in zwei siebten Klassen, genauer gesagt eine 49 Jahre alte Gastreferentin aus Südamerika, die eingeladen worden war, um das Thema im Unterricht zu vermitteln.

Dazu gehört für sie auch der weit verbreitete Konsum von Koka-Blättern in ihrem Land. Zu Anschauungszwecken verteilte die Referentin an die Kinder einige Kostproben der Pflanze. Einige Schülerinnen und Schüler kauten dieses tatsächlich und litten anschließend an Übelkeit und Kopfschmerzen.

Der Rektor der Schule sagte „Welt“ online, die Referentin habe offenbar nicht gewusst, dass Koka-Blätter in Deutschland unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Er entschuldigte sich bei den betroffenen Kindern und deren Eltern und betonte, ihm tue das alles ausgesprochen Leid. Die Koka-Blätter-Restbestände wurden von der Polizei sichergestellt. News4teachers

(08.12.2012)

Hier – auf der Seite der Aktion „Keine Macht den Drogen“ – gibt es komplette Unterrichtseinheiten zum Thema Drogen zum Herunterladen.

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