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„Campus Cat“ – eine Katze erobert die Augsburger Universität

AUGSBURG. Die Augsburger Universität hat mehr als 18 000 Studenten – und eine Campuskatze. Dank Facebook und Kuschelbedürfnis ist das Tier eine kleine Berühmtheit geworden.

Die Campus-Katze hat mehr Facebook-Freunde als die Universität Augsburg selbst. Foto: rocketjim / Flickr (CC BY 2.0)

Die Campus-Katze hat mehr Facebook-Freunde als die Universität Augsburg selbst. Foto: rocketjim / Flickr (CC BY 2.0)

Sie streunt auf dem Campus herum, lässt sich von Studenten streicheln und hat sogar eine eigene Facebook-Seite: Eine rötliche Katze ist der Star der Augsburger Uni in Bayern. Ihr vielleicht größter Fan ist Akilnathan Logeswaran. Der BWL-Student kennt die «Campus Cat» schon lange – in diesem Frühjahr wurde die Freundschaft intensiver. Während seiner Prüfungsvorbereitungen saß das Tier Tag für Tag auf einem Holzsteg bei der Bibliothek und ließ sich von Studenten streicheln. «Das wurde fast schon Routine und hat jedem ein bisschen den Stress genommen», erzählt der 24-Jährige.

Akilnathan Logeswaran war fasziniert von der «Campus Cat» – und richtete im Sommer eine Facebook-Seite für sie ein. «Zunächst nur mit zwei Fotos, die ich am selben Tag geschossen hatte», sagt er. Mittlerweile erreichen ihn wöchentlich mehrere E-Mails mit Fotos der Katze, oft friedlich schlummernd in den Armen von Studenten. Uni-Sprecher Klaus Prem legt Wert darauf, dass die «Campus Cat» kein Streuner ist, sondern «eine völlig normale und liebevoll versorgte Hauskatze» aus dem Uni-Viertel. Die Besitzerin sei ihm seit vielen Jahren wohlbekannt, sagt er.

Foto der Katze erscheint im Adventskalender

Die Bekanntheit des Tieres scheint sich auf gewisse Fachbereiche zu beschränken: An der mathematischen Fakultät reagieren die meisten Hochschüler mit Kopfschütteln auf die Frage, ob sie die «Campus Cat» kennen. Eine Katze mit Vorlieben für bestimmte Wissenschaften? Logeswaran winkt ab. «Ich glaube, das liegt daran, dass es in manchen Teilen des Campus‘ mehr Grünflächen gibt.» Doch auch ohne die Mathematiker hat die Anzahl der «Gefällt-mir»-Bekundungen auf der Facebook-Seite der «Campus Cat» die der Uni Augsburg längst überholt. «Mein Ziel wäre es, die „Campus Cat“ zum Maskottchen der Uni Augsburg zu machen», sagt Logeswaran.

Die Beliebtheit der Katze blieb auch der Uni-Leitung nicht verborgen. Ein Foto der Katze erscheine im Adventskalender für die Partner der Uni, sagt Marketing-Mitarbeiterin Gabriele Höfner. Ansonsten gibt sie sich aber zurückhaltend: «Wir sind immer auf der Suche nach Maskottchen, aber ob die „Campus Cat“ dafür so geeignet ist, muss man sich sehr genau überlegen.»

Der akademische Sympathieträger mit Fell wäre allerdings nicht der erste seiner Art. «In Konstanz wird der „Uni-Kater“ schon total professionell vermarktet – mit Homepage, Postkarten und Merchandising», sagt Logeswaran. «Unser Kater Sammy hat an der Universität einen sehr großen Stellenwert – es gibt keinen Studierenden oder Mitarbeiter, der ihn nicht kennt», sagt die Sprecherin. FLORIAN KAPFER, dpa

(7.12.2012)

Hier – auf dem Landesbildungsserver Baden-Württemberg – gibt es eine Unterrichtseinheit zum Thema Katze.

8 Kommentare

  1. Sowas haben wir hier als einen „dicken Kater“ in meiner Nachbarschaft. Er läuft zu jedem hin und lässt sich von jedem anfassen. Total niedlich. Ist ein Freigänger und kommt nun langsam in die Jahre. Ich hoffe, der bleibt uns noch lange erhalten. Gehört einfach eben hierher.

  2. @ sofawolf
    Hoffentlich weisen Sie Ihre „Zöglinge“ dann auch darauf hin, sich vor dem Essen die Hände zu waschen.
    Now it’s „sofawolf-time“ again. Entschuldigung, es geht mich ja nichts an, aber können Sie auch zu dem von Ihnen zuerst „angeschobenen“ Thema „SOL“ und den zahlreichen sehr interessanten Kommentaren ein wenig beisteuern?
    Das wäre vielleicht für viele LeserInnen deutlich spannender als die Geschichte mit dem Kater. Ich kenne übrigens auch noch viele Tiergeschichten. Nun können die Leute mich „teeren und federn“.

  3. @ mehrnachdenken-beisichselberanfangen: Es wird Ihnen ganz sicher nicht gelingen, mich irgendwohin zu drängen. Ich sage, was ich sagen möchte. Ganz und gar unabhängig von Ihrem Wohlwollen oder Geschmack oder Ihrem Applaus. Das ist so, das bleibt so, das wird immer nur so sein. Wenn ich nichts schreiben möchte, schreibe ich nichts und wenn ich etwas schreiben möchte, schreibe ich. Ganz einfach. Und das gilt natürlich auch umgekehrt. Kann es sein, dass Sie bis vor kurzem hier unter anderem Namen (Pseudonym) geschrieben haben. Ich habe schon eine Weile den „Verdacht“. *zwinker*

  4. Sie schrieben hier vorher unter „pfiffikus“, stimmts! 🙂

  5. @sofawolf
    Beschäftigen Sie sich doch bitte nicht mit belanglosen Nicknames. Für mich geht’s in erster Linie um die Auseinandersetzung über Inhalte. Das kann dann durchaus auch kontrovers geschehen.
    Jeder kann kommentieren, was er will. Aber da entscheide ich mich augenscheinlich für andere Beiträge als Sie.
    Schreiben Sie halt über „schnurrende Kater“ in Ihrer Nachbarschaft oder Filmausschnitte, die Sie beim Fahrradfahren im Fitness-Center sehen. Ich setze andere Prioritäten. Ich antworte auch auf Postings, und ich versuche ebenfalls Themen weiter zu begleiten, die ich „angeschoben“ habe.
    Ich empfand Ihren „Kater-Beitrag“ wohl deshalb etwas deplaciert, weil auf der anderen Seite gleichzeitig über das sehr ernste Thema diskustiert wird, welche Erkenntnisse die Neurowissenschaft zur Optimierung von Lehr- und Lernverfahren beitragen kann.
    Andererseits bereute ich meine Zeilen auch gleich wieder, weil ja hier Entscheidungs- und Meinungsvielfalt besteht, die ich ja auch für mich sehr gerne reklamiere.
    Deshalb, sorry, für mein wohl etwas zu forsches Auftreten!

  6. @mehrnachdenken-pfiffikus: Ja, Sie sagen es. Darf doch jeder meinen und äußern, was er möchte und niemand muss sich weiter damit beschäftigen, wenn er nicht will. Das ist doch gut und das soll so bleiben. Insofern war Ihre „Belehrung“ anderer, wozu sie einen Kommentar schreiben sollten und wozu nicht, das eigentlich Deplazierte hier. Aber schön, dass Sie auch mal was einsehen und wie Sie unschwer erkennen, schreibe ich auch zu anderen Themen gelegentlich einen Kommentar. Meine Absicht hingegen ist eigentlich nie, damit eine Diskussion zu entfachen. Ich habe früher mal geschrieben, dass ich einen Unterschied mache zwischen Kommentieren und Diskutieren, aber mir ist auch klar, dass die Übergänge fließend sind (wenn jemand dann einen Kommentar kommentiert) und dass das dann auch in der „(Entscheidungs-)Freiheit des Anderen“ liegt, ob er sich damit auseinandersetzen will oder nicht.

  7. @ sofawolf
    Sehen Sie, ich weiß nichts davon, dass Sie zwischen „Kommentieren“ und „Diskutieren“ unterscheiden.
    Deshalb kann ich mit „pfiffikus“ auch nichts anfangen.
    Zwei ähnliche Schreibstile soll es ja geben. Deshalb auf „irgendetwas“ zu schließen, ist reine Spekulation und kann im realen Leben jenseits von Foren auch schon einmal „nach hinten“ losgehen. Akzeptieren Sie bitte zukünftig meinen Nickname „mehrnachdenken“. Ansonsten können Sie davon ausgehen, dass mir zu Ihrem Namen auch noch etwas Passendens einfällt. Dieses Kasperletheater sollte hier aber unterbleiben.

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