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Die neue Bremer Bildungssenatorin heißt Eva Quante-Brandt

BREMEN. Die Verantwortung für das Bildungsressort im kleinsten Bundesland übernimmt zukünftig die ehemalige Bevollmächtigte Bremens in Berlin, Eva Quante-Brandt (SPD).

Nach dem Rücktritt der Bremer Bildungs- und Gesundheitssenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) wird das Ressort aufgespalten und auf zwei Nachfolger aufgeteilt. Bremens Bevollmächtigte in Berlin, Eva Quante-Brandt (SPD), und der frühere Staatsrat im Gesundheitsressort, Hermann Schulte-Sasse (parteilos), werden künftig die Verantwortung tragen. Dies bestätigte Senatssprecher Hermann Kleen. Quante-Brandt soll künftig das Bildungsressort leiten, Schulte-Sasse das Gesundheitsressort.

Eva Quante-Brandt hat Lehramt studiert und die Geschäfte der Bremer Arbeitslosen-Selbsthilfe geleitet, bevor sie 1994 an die Universität Bremen (Akademie für Arbeit und Politik) ging, wo sie 1996 promoviert wurde und sich 2003 habilitierte. Nach einer Vertretungsprofessur in Darmstadt übernahm sie 2010 die Leitung der Akademie für Arbeit und Politik an der Universität Bremen und hatte eine Vertretungsprofessur zum Thema  „Lebenslanges Lernen, Ungleichheit und Heterogenität“, bevor sie 2011 Bevollmächtigte Bremens in Berlin wurde.

Die neue Bildungssenatorin Eva Quante-Brandt ist ausgebildete Lehrerin und Professorin. (Foto: Pressestelle des Senats Bremen)

Die neue Bildungssenatorin Eva Quante-Brandt ist ausgebildete Lehrerin und Professorin. (Foto: Pressestelle des Senats Bremen)

Regierungschef Jens Böhrnsen (SPD) habe mit beiden Kandidaten gesprochen, sagte Kleen. «Beide haben zugesagt.» Am 12. Dezember soll über die Personalien auf einem Landesparteitag abgestimmt werden, bei der letzten Sitzung der Bürgerschaft in diesem Jahr einen Tag später sollen die beiden dann vom Parlament gewählt werden. Nachfolgerin von Quante-Brandt als Bevollmächtigte in Berlin soll die Europaexpertin der SPD in der Bürgerschaft, Ulrike Hiller, werden.

Jürgens-Pieper hatte am Montag ihre Ämter im Streit um die rot-grüne Schulpolitik zur Verfügung gestellt. Die Entscheidung über einen Kompromiss zum defizitären Bildungsetat wollte die Politikerin nicht mittragen. Sie fühlte sich bei der Finanzierung der Schulreformen besonders vom grünen Koalitionspartner im Stich gelassen. nin mit dpa

(30.11.2012)

2 Kommentare

  1. Frau Jürgens-Pieper kenne ich noch als Ministerin aus Niedersachsen. Sehr glücklich waren wir damals nicht mit ihr.
    Eine neue Bildungssenatorin tut Bremen wahrscheinlich nur gut. Vielleicht schafft sie es ja, dass Bremen endlich mal nicht mehr zu den Trägern der roten Laterne in Schulleistungsvergleichen gehört.
    Dazu müsste hier allerdings mehr Realitätssinn und weniger ideologische Verkrustung herrschen.

  2. Verstehe ich den Lebenslauf richtig, dass Frau Quante-Brandt Lehramt studiert, aber nie an einer Schule unterrichtet hat? Hm.

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