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NRW-Statistik: Zahl der Schüler pro Lehrkraft sinkt weiter

KÖLN. Die Zahl der Schüler pro Lehrkraft in Nordrhein-Westfalen ist weiter geringfügig zurückgegangen: Im vergangenen Schuljahr betreute ein Lehrer im Schnitt 14,8 Schüler – im Jahr 2010/11 waren es noch 15,1 Schüler, wie das Statistische Landesamt in Düsseldorf mitteilte. Im Schuljahr 2009/10 lag der Wert laut Statistik sogar noch bei 15,5 Kindern und Jugendlichen pro Lehrer an den allgemeinbildenden Schulen. Ein Grund dafür ist laut Landesamt, dass die Zahl der Schüler stärker sinkt als die der aktiven Pädagogen.

An den Hauptschulen kamen rechnerisch zuletzt 12,5 Schüler auf einen Lehrer. An freien Waldorfschulen unterrichtete ein Lehrer durchschnittlich 13,1 Schüler, an Gesamtschulen 14 Heranwachsende. In Gymnasien stand eine Lehrperson 15,6 Schülern gegenüber, in Grundschulen waren es 18 und an Realschulen 19 Lernende. Insgesamt gab es im bevölkerungsreichsten Bundesland im vergangenen Schuljahr gut 166 100 Lehrer und 2,1 Millionen Kinder und Jugendliche an allgemeinbildenden Schulen. dpa

(10.12.2012)

Ein Kommentar

  1. Was ist das denn für eine Statistik? Der Text unterstellt in Wort und Sinn, dass das Schüler-Lehrer-Verhältnis die Klassenstärke abbildet. Dabei sieht die Wirklichkeit anders aus und kann aus den vorliegenden Zahlen nur dann abgebildet werden, wenn das Verhältnis der Lehrerwochenstunden – Schülerwochenstunden einbezogen wird. Die Schüler haben ca. 50% – 70% mehr Wochenstunden zu absolvieren als die Lehrer. Daraus erst lässt sich die reale Schüler-Lehrer-Relation ableiten!

    Bitte demnächst seriöse Zahlen!

    Mit besten Grüßen

    Gerd Richtering

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