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Schüler, Eltern und Lehrer demonstrieren für bessere Bildung

BREMEN. Schüler, Eltern und Lehrer sind in Bremen auf die Straße gegangen, um für höhere Bildungsausgaben zu demonstrieren. Die Veranstalter sprachen von 3000 Teilnehmern, die Polizei zählte rund 1300 Demonstranten. Die Bildung der Kinder sei wichtig für die gesamte Zukunft der Gesellschaft, teilte Andrea Spude vom Zentral-Eltern-Beirat mit. «Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit dürfen deshalb nicht weiter unter Finanzierungsvorbehalt gestellt werden», forderte sie.

Ende November war Schulsenatorin Renate Jürgens-Pieper (SPD) zurückgetreten, weil sie sich in der rot-grünen Koalition bei der Finanzierung der Schulen nicht durchsetzen konnte. Der Streit hatte sich an der Inklusion entzündet, der Integration von behinderten und lernschwachen Kindern in den normalen Unterricht.

Bürgermeister Jens Böhrnsen (SPD) sagte in der zeitgleich laufenden Bürgerschaftssitzung, er nehme das Engagement und die Argumente der Demonstranten sehr ernst. «Wir wollen gute Bildung in Bremen.» Wer den Eindruck erwecke, es gebe Kürzungen im Bildungsetat, liege falsch. Bremen habe die Ausgaben für die Schulen in den vergangenen Jahren gesteigert.

Böhrnsen appellierte an die Fraktionen, den schulpolitischen Konsens in Bremen nicht wegen tagespolitischer Streitereien aufzugeben. Mit Blick auf kommende Haushaltsberatungen sagte der Bürgermeister aber: «Ich glaube, dass wir im Bildungshaushalt eine Schippe drauflegen müssen.» Die Opposition forderte, schon im laufenden Etat mehr Geld bereitzustellen.

Zum Bericht: „Die neue Bremer Bildungssenatorin heißt Eva Quante-Brandt“

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