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Baden-Württemberg: regionale Schulentwicklung bleibt in der Diskussion

STUTTGART/HEIDELBERG. Baden-Württembergs künftiger Kultusminister Andreas Stoch wird erst am 23. März vereidigt. Die heftigen Diskussionen um die regionale Schulentwicklung im Land gehen unterdes weiter.

Die Grünen-Fraktion will trotz der Sparanstrengungen zur Sanierung des Landeshaushalts entsprechende Mittel für die Bildungspolitik und die Entwicklung des ländlichen Raums freischaufeln. Grünen-Fraktionschefin Edith Sitzmann sagte am Freitag in Stuttgart, es sei wichtig, Freiräume zu schaffen. So müssten nun die Eckpunkte für die regionale Schulentwicklung auf den Weg gebracht werden. Dies und der Ausbau der Gemeinschaftsschule müsse zusammenpassen.

Claus Schmiedel

Erwartet nach dem Rückzug Gabriele Warminski-Leitheußers etwas geordnetere Reformen: Claus Schmiedel. Foto: Enslin / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

Schon am Freitag erklärte SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel der Stuttgarter „Rhein-Necker-Zeitung“ Der künftige Kultusminister Andreas Stoch (SPD) könne nach Amtsantritt sofort loslegen. «Der neue Kultusminister Andreas Stoch braucht keine Bewährungszeit», sagte Schmiedel. Die bildungspolitischen Leitlinien seien längst abgesteckt, da ändert sich nichts. Schmiedel erwartet, dass es nach dem Rückzug von Gabriele Warminski-Leitheußer (SPD) mit den Reformen «etwas geordneter» vorangeht.

Die Kommunen hätten ihm berichtet, dass sie von Warminski-Leitheußer nicht über die nächsten Schritte informiert worden seien. «Wir haben jetzt die nächste Runde der Gemeinschaftsschulen, über deren Zulassungskonzeption wir uns schon verständigt haben.» Auch die Eckpunkte der regionalen Schulentwicklung seien schon besprochen. «Es geht jetzt Zug um Zug weiter – und zwar miteinander. Das ist das Allerwichtigste», sagte Schmiedel. (dpa)

(12.01.2012)

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