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Drohung per Mail löst Polizei-Großeinsatz an Dresdner Schule aus

DRESDEN. Eine Schülerin hat mit einer per E-Mail verschickten Drohung einen Polizei-Großeinsatz an einer Dresdner Mittelschule ausgelöst. Erst am Abend konnte Entwarnung gegeben werden, teilte die Polizei  mit. «Es war eine Art Dummer-Jungen-Streich, aber ein verunglückter», sagte ein Sprecher der Behörde. «Wir gehen nicht von einer Ernsthaftigkeit aus.» Eine Waffe habe sich die Jugendliche nicht besorgt. Motiv und Antrieb seien aber noch unklar. Gegen die strafmündige Schülerin werde wegen Androhens von Straftaten ermittelt.

Mitarbeiter der Schule hatten die Nachricht am Morgen im elektronischen Postfach gefunden und die Polizei alarmiert. Rund 50 Beamte sicherten über Stunden die Schule und das umliegende Gelände, um mögliche Aktionen zu verhindern. Das Schreiben des Mädchens sei sehr diffus gewesen, sie habe das Ausmaß ihres Handelns wohl unterschätzt, sagte der Polizeisprecher. Eine konkrete Gefahr bestand nicht. dpa
(4.1.2013)

Zum Bericht: Im Jahr gibt es 400 Amokdrohungen an deutschen Schulen

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