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GEW Sachsen: Kollegen erwarten Entgegenkommen des Landes

DRESDEN. Nach den Lehrerstreiks im Dezember kommt es am Montag zum Spitzengespräch zwischen Gewerkschaften und der Landesregierung.

Sachsens Lehrer wollen beim Spitzengespräch einen konkreten Zeitplan zur Vorbereitung für Tarifverhandlungen vereinbaren. «Die Kollegen in den Schulen erwarten, dass mit diesem Gespräch die Phase des unverbindlichen Gedankenaustausches endet und die Staatsregierung endlich ihre Verhandlungsbereitschaft erklärt», sagte die Vorsitzende der Lehrergewerkschaft GEW, Sabine Gerold, am Freitag. «Unter dieser Maßgabe haben wir vor Weihnachten auch auf weitere Streikaktionen verzichtet und die Entscheidung darüber bis zu diesem Gespräch vertagt.»

Sabine Gerold von der GEW Sachsen sagt: "Fette Jahre hat es nie gegeben." Foto: GEW Sachsen

„…,eine Plauderrunde soll das am Montag nicht sein.“ Sabine Gerold von der GEW Sachsen,  Foto: GEW Sachsen

Die Lehrer wollen mit einem Demografie-Tarifvertrag unter anderem Altersteilzeit und Neueinstellungen regeln. «Ich bleibe optimistisch», sagte Gerold in Dresden. «Wir haben klare Erwartungen, eine Plauderrunde soll das am Montag nicht sein.» Ähnlich äußerte sich Willi Russ vom Beamtenbund in einer Mitteilung.

Kultusministerin Brunhild Kurth (parteilos) sagte am Freiag: «Gut, dass der Gesprächsfaden wieder aufgenommen wird. Es geht darum, den Generationswechsel in den Lehrerzimmern zu gestalten, ohne dass die Unterrichtsversorgung darunter leidet.» Ich bin optimistisch, dass dies gelingen wird und bin gerne bereit, mit den Gewerkschaften über diesen Prozess zu sprechen.» Das Finanzministerium wollte sich vorab nicht äußern.

Ein erstes Treffen von Gewerkschaften mit Finanzminister Georg Unland (CDU) und Kultusministerin Kurth (parteilos) hatte es Anfang Dezember gegeben. Dem waren landesweite Warnstreiks der Pädagogen vorausgegangen. Der Finanzminister hatte zuvor wiederholt Tarifverhandlungen abgelehnt. (dpa)

(11.01.2013)

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