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Schüler schwadronieren über Sprengung – Schule geräumt

PADERBORN. Nachdem zwei Schüler angekündigt hatten ihre Schule in die Luft zu sprengen, lies der Schulleiter die Schule räumen. Nun droht den Jugendlichen ein Strafverfahren.

Ein unbedachter Wortwechsel zweier Schüler hat am Donnerstag zur Räumung eines Gymnasiums und eines benachbarten Kindergartens in Paderborn geführt. Die beiden 17 und 18 Jahre alten Jugendlichen hatten sich am Mittwoch damit gebrüstet, die Schule in die Luft sprengen zu können und die Tat für den nächsten Tag angekündigt. Mitschüler bekamen das mit und informierten am Donnerstagmittag den Schulleiter. Der schickte die noch verbliebenen rund 100 Schüler nach Hause.

leerer Flur

Schulräumung in Paderborn – Überreaktion oder berechtigte Vorsicht? (Symbolbild) Foto: mueritz / Flickr (CC BY-SA 2.0)

Die alarmierte Polizei räumte laut Pressemitteilung auch den Kindergarten in der Nachbarschaft. Einen der Jugendlichen trafen die Beamten auf dem Schulgelände an, den anderen zu Hause. Beide versicherten, ihre Äußerungen seien nicht ernst gemeint gewesen. Ein Strafverfahren kommt dennoch auf sie zu. (dpa)

(24.01.2013)

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