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Sexueller Missbrauch: Hauptschullehrer aus Neuwied soll erneut vor Gericht

MAINZ/KOBLENZ. Ein ehemaliger Lehrer hatte Sex mit einer minderjährigen Schülerin und war in zwei Prozessen freigesprochen worden. Jetzt soll er einem Zeitungsbericht zufolge erneut wegen eines sexuellen Übergriffs auf eine Schülerin angeklagt werden. Der Mann hatte Schlagzeilen gemacht, weil er 2007 mit einer 14 Jahre alten Schülerin ein Verhältnis und Sex hatte. Sowohl im Zivil- als auch im Strafverfahren vor dem Oberlandesgericht (OLG) Koblenz war der Mann freigesprochen worden. Er war nicht der Klassen- oder Fachlehrer der Schülerin, sondern nur ein Vertretungslehrer.

Wie die «Rhein-Zeitung» in Koblenz (Freitag) unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtet, muss sich der Hauptschullehrer aus dem Kreis Neuwied nun bald wieder vor Gericht verantworten. Laut Staatsanwaltschaft soll er während eines Klassenausflugs im Sommer 2006 einem damals ebenfalls 14 Jahre alten Mädchen in einem Spaßbad in die Bikinihose gefasst haben. Damals soll er der Klassenlehrer der heute 21 Jahre alten Frau gewesen sein.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Koblenz wird gegen den Lehrer in keinen anderen Verfahren ermittelt. (dpa)

(11.01.2013)

zum Bericht: Sex mit Schülerin – Lehrer bleibt juristisch ungeschoren
zum Bericht: Sex mit Schülern soll für Lehrer künftig in jedem Fall strafbar sein

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