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Hannover: Weniger Demonstranten gegen Studiengebühren als erwartet

HANNOVER. Die Verastalter hatten mit rund 2000 Teilnehmern gerechnet. Tatsächlich demonstrierten nur rund 700 Menschen gegen Studiengebühren in Hannover.

Kurz vor der Landtagswahl in Niedersachsen haben mehrere hundert Menschen in Hannover für die Abschaffung der Studiengebühren demonstriert. Mit Plakaten, Trommeln und Trillerpfeifen zogen die Demonstranten durch die Innenstadt. Die Polizei zählte rund 700 Teilnehmer, die Veranstalter hatten mit bis zu 2000 Menschen gerechnet. Aufgerufen zu der Kundgebung hatte ein Bündnis aus Studenten, Gewerkschaften und Parteien.

«Zentrale Forderung ist die Abschaffung der Studiengebühren, wir demonstrieren aber auch für gerechtere Ausbildungsverträge und kostenlose Kitaplätze», sagte eine Sprecherin. Vorgesehen war unter anderem eine Kundgebung vor dem niedersächsischen Kultusministerium. Nach Angaben der Polizei blieb die Demo friedlich. Niedersachsen ist mit Bayern das einzige Bundesland, in dem noch Studiengebühren erhoben werden. Die CDU will daran nach der Landtagswahl nichts ändern. SPD und Grüne wollen die Campus-Maut abschaffen.

Auch Studenten aus Bayern beteiligten sich an dem Protest. In Bayern läuft seit Donnerstag ein Volksbegehren gegen die Studiengebühren. «Die heutige Demonstration zeigt auf beeindruckende Art und Weise, wie breit die Front gegen Studiengebühren ist», sagte der niedersächsische DGB-Landeschef Hartmut Tölle laut einer Mitteilung, die offenbar schon vor der Demo verfasst worden war. dpa

(18.1.2013)

Zum Bericht: „Protest gegen Studiengebühren – Demonstranten in Hannover erwartet“

 

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