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Arsen im Sandkasten auf einem Grundschul-Spielplatz entdeckt

MAGDEBURG. Auf dem Gelände einer Magdeburger Grundschule haben Experten Arsen in einem Sandkasten gefunden. Der Spielplatz sei nach dem Fund des Giftes Mitte Februar sofort gesperrt worden, sagte eine Sprecherin der Stadt Magdeburg. Damit bestätigte sie einen Bericht der «Magdeburger Volksstimme» (Donnerstag). Für die Kinder habe nach Experteneinschätzung keine Gefahr bestanden. Niemand sei zu Schaden gekommen.

Laut Poenicke wurde Arsen zunächst bei routinemäßigen Bodenproben auf einem nahe gelegenen Gelände gefunden. Daraufhin hätten Experten auch das Schulgelände untersucht. In dem Sandkasten stellten sie 145 Milligramm Arsen pro Kilogramm fest. Der Grenzwert liegt nach Angaben des Umweltbundesamtes auf Kinderspielflächen bei 25 Milligramm Arsen pro Kilo, für Industrie- und Gewerbeflächen bei 140 Milligramm.
Gesundheitsschädlich sei das Gift nur, wenn die Kinder den Sand in größeren Mengen gegessen hätten, erklärte der stellvertretende Stadtsprecher Michael Reif. Die Spielfläche bleibe gesperrt, bis neues Material aufgeschüttet sei. Die Kinder könnten sich dennoch gefahrlos auf dem Schulhof aufhalten. «Woher das Arsen stammt, ist derzeit unklar und wahrscheinlich auch nicht zu ermitteln», sagte Reif. dpa

(28.2.2013)

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