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Gute Schulranzen sind grell

BERLIN. Grelle Farben am Schulranzen sind nicht gerade hip. Darum verzichten viele Hersteller auf orangefarbene oder gelbe Stoffe. Ein entscheidender Fehler befindet die Stiftung Warentest.

Grell leuchtende Signalfarben sind bei einem guten Schulranzen ein Muss. Denn erst, wenn er auch tagsüber und in der Dämmerung leuchtet, ist er rundum sicher. Mindestens 20 Prozent der Rück- und Seitenflächen sollten fluoreszieren, damit Autofahrer Schulkinder rechtzeitig sehen können. Viele Hersteller verzichten aber auf große orangefarbene oder gelbe Flächen, fanden die Tester der Stiftung Warentest heraus. Von zwölf Modellen bekamen vier deshalb die Note «mangelhaft», heißt es in der Zeitschrift «test» (Ausgabe 03/2013.) Die übrigen Modelle schnitten mit «gut» ab.

Viele Schulranzen

Schulranzen müssen gut sichtbar sein. Foto: ora international /Flickr (CC BY-SA 2.0)

Für Qualität müssen Eltern tief in die Tasche greifen: Von den Testobjekten war kein gutes Modell billiger als 140 Euro. In jedem Fall sollten Eltern ihr Kind zum Ranzenkauf mitnehmen. Es sollte verschiedene Modelle anprobieren, auch mit einer dicken Jacke. Wichtig sind mindestens vier Zentimeter breite Schultergurte, die gut gepolstert sind. Auch ein Hüftgurt entlastet. Die Riemen dürfen nicht zu lang sein, da das Kind sonst darüber stolpern kann, wenn es die Tasche am Griff trägt. Praktisch ist, wenn sie sich oben an den Gurten einhaken lassen. (dpa)

(21.02.2013)

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