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Linke: Wanka vertritt rückwärtsgewandte Politik

ERFURT. Nach der Nominierung von Johanna Wanka als neuer Bildungsministerin meldet sich die Thüringer Linke mit Kritik zu Wort.

Die stellvertretende Vorsitzende der Linken in Thüringen, Susanne Hennig, hat die Ernennung von Johanna Wanka (CDU) zur neuen Bundesbildungsministerin kritisiert. Dies sei ein denkbar schlechtes Signal für die Bildungspolitik. «Als verbissene Verfechterin von Studiengebühren vertritt sie eine rückwärtsgewandte Politik. Offenbar ist das die weitere Linie der Bundesregierung», teilte Hennig am Samstag mit. Während in Bayern nun die Abschaffung der Gebühren dank eines Volksbegehrens auf den Weg gebracht wurde, habe Wanka das Bezahlstudium in Niedersachsen bis zur Wahlniederlage im Januar 2013 vehement verteidigt. (dpa)

(09.02.2013)

zum Bericht: Johanna Wanka: Die neue Bildungsministerin

Ein Kommentar

  1. Was ist denn vorwärtsgewandte Politik?
    Die hatten wir doch die ganzen Jahre. Und mit welchem Erfolg?
    Vielleicht ist rückwärtsgewandt endlich mal die bessere Richtung.
    Komisch, dass „rückwärtsgewandt“ bei dem Vorwärts, das wir zur Genüge kennen, noch immer als Schimpfwort gilt.

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