Schulministerium verbietet Einsatz von Peilsendern zur Handy-Ortung

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KIEL. Das Friedrich Schiller Gymnasium in Preetz wollte Handydetektoren einsetzen um Schüler bei Klausuren am Mogeln zu hindern. Nein entschied jetzt das Schulministerium.

Es gebe keine Rechtsgrundlage dafür, heißt es in der Antwort des Bildungsministerium auf eine Kleine Anfrage des Landtagsabgeordneten Sven Krumbeck (Piraten). Das Preetzer Gymnasium, das zwei Detektoren eingesetzt hatte, sei aufgefordert worden, die Geräte nicht mehr zu verwenden. Er gehe davon aus, dass sich die Schule daran halte, sagte Ministeriumssprecher Thomas Schunck. Die «Kieler Nachrichten» hatten über die Ministeriumsentscheidung berichtet.

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Schleswig Holsteins-Schulen dürfen Handys nicht elektronisch orten. Foto: Cheon Fong Liew/Flickr (CC BY 2.0)
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«Wir haben die Detektoren ohnehin nur bei Abiturprüfungen und den Klausuren zum Vorabitur eingesetzt», sagte Schulleiterin Anja Grabowsky. «In Zukunft werden wir mehr Aufsichtslehrer einsetzen, die die Einhaltung des Handyverbots überwachen. Mehr können wir im Augenblick nicht tun», sagte sie. Schüler müssen, wie an anderen Schulen auch, bei Klausuren ihre Mobiltelefone ausschalten und auf einem Sammeltisch ablegen. (dpa)

(04.02.2013)

Zum Bericht: Schule ortet verbotene Handys mit Peilsender – Ärger vom Ministerium

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2 KOMMENTARE

  1. @Jens: Das ist leichter gesagt als getan. LuL dürfen weder die Taschen der SuS ausräumen noch per Leibesvisitation nach Handys suchen. Vor Prüfungen werden alle SuS aufgefordert, ihre Handys abzugeben und auf einen Tisch zu legen. Das tun sie alle ganz brav, aber dass das Smartphone noch in der Tasche steckt, ist uns schon bewusst. Toilettengangzeiten während Klausuren und Prüfungen werden kontrolliert, bleibt jemand außergewöhnlich lange, wird nachgehakt. Auch vor dem Toilettentrakt sitzt eine Aufsicht. Aber mehr Kontrolle ist leider nicht erlaubt. Da hinken wir den SuS einfach hinterher, uns sind die Hände gebunden. Das hat nichts mit “Bande” 😉 zu tun.

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