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Von der Stadt vermittelt: Sexualtäter arbeitete an Grundschule

EMDEN. Ein 20-Jähriger, der wegen Vergewaltigung eine Jugendstrafe von drei Jahren verbüßt hatte, hat gemeinnützige Arbeiten an einer Grundschule in Emden verrichtet. Die Tätigkeit war ihm von der Stadt zugewiesen worden, wie die „Zeitungsgruppe Ostfriesland“ berichtet.

Zwei Tage lang habe er an der Grundschule gearbeitet, heißt es in dem Bericht. Dann musste der junge Mann erneut vor Gericht erscheinen. Er hatte offenbar mit seiner Bewährungshelferin kaum Kontakt gehalten. Erst während der Verhandlung am Landgericht Aurich habe sie von der Tätigkeit an der Schule erfahren. Daraufhin sei mit sofortiger Wirkung beschlossen worden, dass der Mann nicht länger an der Grundschule arbeiten dürfe. Die Stadt habe nichts von der kriminellen Vergangenheit des Mannes gewusst, beteuerte ein Pressesprecher gegenüber der Redaktion. Gerichten sei es nicht erlaubt, gegenüber der Stadt oder anderen Behörden Angaben zur kriminellen Vergangenheit eines Verurteilten zu machen, hieß es. News4teachers

(3.2.2013)

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