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Abiturnoten nach 8 oder 9 Jahren fast gleich

STUTTGART. Baden Württembergs G9-Schüler hätten mit einer Durchschnittsnote von 2,35 nur minimal bessere Ergebnisse erzielt als die G8-Schüler, so dass statistische Landesamt BAden-Württemberg.

Ob langsam oder schnell zum Abitur: Auf die Noten der Abiturienten hat es scheinbar kaum Auswirkungen, ob sie vor ihrem Abschluss acht oder neun Jahre am Gymnasium unterrichtet wurden. So hätten im vergangenen Jahr die G8-Schüler das Abitur im Durchschnitt mit der Note 2,4 abgeschlossen, die G9-Schüler seien mit 2,35 nur minimal besser gewesen, teilte das Statistische Landesamt am Donnerstag in Stuttgart mit. Dabei hätten die Schüler trotz der unterschiedlich langen Schulzeit genau die gleichen Aufgaben bearbeiten müssen.

Abiturschriftzug auf Tafel

DIe Abiturnoten der G8 und G9 SChüler in BADen-Württemberg liegen eng beieinander. Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

«Die Sorge vieler Eltern von Kindern im G8, dass die Teilnehmer des achtjährigen Bildungsgangs dabei schlechter abschneiden würden als die des neunjährigen Bildungsgangs, hat sich nicht bestätigt», betonten die Statistiker. Auch die Durchfallquote war mit 1,6 Prozent bei G8 und 1,5 Prozent bei G9 fast gleichauf. Im vergangenen Jahr waren 29 070 Schüler aus dem G8-Zug und 29 730 Schüler aus dem G9-Zug zum Abitur angetreten.

Die 16 229 Absolventen der beruflichen Gymnasien schafften das Abitur im Durchschnitt mit einer Abschlussnote von 2,55. (dpa)

(28.02.2013)

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