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Konsumieren mit Köpfchen: Initiative fordert „Verbraucherbildung“ als Schulfach

BERLIN. Für ein bundesweites Schulfach «Verbraucherbildung» macht sich eine Initiative von Verbraucherverbänden, Wirtschaft und Wissenschaft stark.

Kenntnisse etwa über das Einkaufen im Internet oder den Abschluss einer Versicherung müssten «möglichst einen festen Platz im Lehrplan erhalten», sagte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU), die den Vorstoß unterstützt.

Die Verbraucherorganisation Foodwatch kritisierte, dass auch Handelsriesen und die Imbisskette McDonald’s zu den Initiatoren gehörten. «Die Profitinteressen der Konzerne haben in den Schulen nichts verloren.» Die Ernährungsbildung von Grundschülern dürfe nicht der Lebensmittelwirtschaft überlassen werden.

Der Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Gerd Billen, sagte: «Kinder und Jugendliche müssen sich in der heutigen Welt zurechtfinden.» Dazu gehörten auch Waren und Dienstleistungen aller Art. Während Schleswig-Holstein 2009 ein Fach «Verbraucherbildung» eingeführt habe, fehlten in den anderen Ländern verbindliche Konzepte.

Der aktuelle Vorstoß wird von einem «Bündnis Verbraucherbildung» getragen. Unterzeichner einer entsprechenden Resolution sind neben Verbänden auch mehrere Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft. dpa

(12.03.2013)

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