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Ude: Vermögenssteuer für bessere Bildung in Bayern

KOCHEL. Mit dem Versprechen von mehr Gerechtigkeit und einer besseren Bildungspoltik will die Bayern-SPD im September die jahrzehntelange CSU-Vorherrschaft brechen. «Wir werden das Land ins Gleichgewicht bringen», sagte Spitzenkandidat Christian Ude zum Abschluss einer zweitägigen SPD-Vorstandsklausur in Kochel am See.

Verspricht mehr Investitionen in die Bildung - wenn dafür mehr Geld aus Berlin kommt: Christian Ude, Spitzenkandidat der SPD in Bayern. Foto: SPD in Niedersachsen/Flickr (CC BY 2.0)

Verspricht mehr Investitionen in die Bildung – wenn dafür mehr Geld aus Berlin kommt: Christian Ude, Spitzenkandidat der SPD in Bayern. Foto: SPD in Niedersachsen/Flickr (CC BY 2.0)

Allerdings: Ohne eine SPD-geführte Bundesregierung könnte die Bayern-SPD ihre Wahlversprechen im Bereich Bildung nur schwer umsetzen. Mehreinnahmen aus einem höheren Spitzensteuersatz oder einer Vermögenssteuer sollen für die Bildungspolitik und den weiteren Kita-Ausbau verwendet werden. Die gesamte Bildung soll mittelfristig komplett gebührenfrei werden. Dabei soll es ein Recht auf einen «guten Ganztagsschulplatz» geben. Das achtjährige Gymnasium soll zu einem «Gymnasium der zwei Geschwindigkeiten» werden – mit einem Wahlrecht zwischen einer acht- oder neunjährigen Schulzeit. dpa

(17.3.2013)

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